Gedanken über die Entstehung des Universums.


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Klaus Nickel alias Nickelklaus
Windeck,Sommer 2001

Nachdem ich das Problem der Trägheit mir klarzumachen versuchte, komme ich zu Überlegungen der Topographie der Raumzeit mit den darin enthaltenen Massen.
Die Entstehung des Universums wird dem Urknall (Big - Bang) zugeschrieben.
1. Nach der Urexplosion müßten sich alle Massen annähernd zentrifugal ausbreiten.
2. Die zentrifugale Geschwindigkeit des Alls wird sich irgendwann infolge der Gravitation aller Massen verringern und wenn diese genügend groß ist, werden letztendlich deren Anziehungskräfte das Universums wieder in seinen Ausgangszustand in einen unendlich kleinen Punkt zurück versetzen.Würde ein Fehlbetrag aller Massen vorliegen, würde sich das Universums bis in alle Unendlichkeit ausbreiten und sich irgendwann im Nichts verlieren.

Fragen:1. Wie ist die Topographie des Universums in seinem Inneren und in seinem Äußeren. D. h. einmal an dem Ort, wo die Explosion erfolgte und andererseits dort, wo die größte Entfernung vom " Zentrum " sich befindet.
a. Da die Urexplosion aus einem Punkt hervorging ist davon auszugehen, daß die Ausbreitung von Energie und Masse radial -zentrifugal erfolgte.
b. Ich gehe davon aus, daß die Urexplosion insoweit abgeschlossen ist, daß an diesem " Ort " seit längerem keine starke Freisetzung von Energie und Materie erfolgt. Oder vielleicht doch in einer " verdünnten " abgeschwächten Form in den multi-lokalen Zentren.
c. Was ist mit der Ausdehnung des Universums während der kurzen inflationären Phase?Angeblich sollte diese mit Überlichtgeschwindigkeit erfolgt sein.Ist das der Fall, hätten wir jetzt einen ungekrümmten inflationären Raum ohne Zeit, ohne Materie und ohne Gravitation außerhalb unserer Raumzeit.Wie steht es mit der Energie für die Inflation. Kann diese wieder in unser Universum zurückgebracht werden. Diese könnte jedenfalls für eine notwendige Implosion erforderlich werden.
2. Stephen Hawking sagt, das Universums habe keinen Rand und keine Grenze. Dennoch möchte ich den weitesten Bereich vom Explosionsherd des sich expandierenden Universums betrachten ohne eine imaginäre Grenze überschreiten zu müssen.
Einfache Gedankengänge:wenn das Universum aus einem unendlich kleinen Punkt explodiert ist, ist davon auszugehen, daß in einem späteren expandierten Universum kein singuläres, lokal begrenztes Zentrum geben kann. Das heißt, jeder Ort im Universum ist das Zentrum, weil das " originäre Zentrum " mit Raum und Materie gleichermaßen expandiert.Frage: ist davon auszugehen, daß die Urexplosion bereits zeitlich abgeschlossen ist oder eine ständige Neubildung von Materie erfolgt?Berechnungen aus der Quantenmechanik ergeben, daß aus dem Vakuum (jenseits des multi-lokalen Zentrums) aus virtuellen Teilchen spontan reale Materie-Teilchen entstehen können.

A. in dieser am weitesten entfernten Zone des Universums müssen sich auch die ältesten Galaxien (oder Massen) befinden. Sie müßten näher und dichter beieinander liegen als im übrigen Universum. - das stimmt schon mal nicht! -
B. dort wo der Big Bang erfolgte liegt folglich das imaginäre Zentrum. In diesem , konzentrischen im Laufe der Zeit ausgedehnterem Bereich müßte im Weltall ein größerer Bereich vorliegen, in dem es so gut wie keine Galaxien und Sterne (oder Massen) gibt, weil hier die ausgebrannte Zone liegt.
Bemerkungen zu Punkt: A.
Weil diese Galaxien (Massen) am weitesten vom Zentrum entfernt sind, sind sie offensichtlich auch älteren Datums.Eine radial sich ausbreitende Explosion läßt zunächst vermuten, daß durch die stärkere Streuung ein geringerer Anteil von Materie sich in einem weit entfernten Gebiet befindet. Nehmen wir einmal zwei zu betrachtende Galaxien (oder Massen) heraus, wobei die eine "älter" und darum weiter nach außen gelegen ist, während die andere "jünger" etwas näher in Richtung des Zentrums liegt.Die ältere hat in ihrer radialen Fluchtgeschwindigkeit kaum oder extrem wenige Nachbargalaxien (oder Nachbar-Massen) und damit keine oder extrem geringe Anziehung durch Gravitation in die Expansion-Richtung. Dadurch ergibt sich ein Übergewicht an gravitativer Anziehung in die entgegengesetzte Richtung zur jüngeren, zentraler gelegenen Galaxie (bzw. Massen), die demnach sich voneinander weniger schnell entfernen statt zu expandieren wie im übrigen Universum. Im Extremfall würden sich also die älteren Massen - weiter außen liegend - im Universums schneller kondensieren als die jüngeren. Hier könnte sich zunächst in der jüngeren Phase eine Art Horizont bilden, wo die Fluchtgeschwindigkeit des inneren Anteils des Horizontes größer als die des äußeren ist. Später bei zunehmender Massedichte in diesem Gebiet kommt es leichter und häufiger zur Kondensation von Materie mit Galaxie- Bildung.
In diesem Horizont des Universums könnte einiges Seltsames Geschehen. Hier besteht eine Verdichtung der Materie mit mit schwächer bzw. " fehlender " Gravitation von " oben " sozusagen von außerhalb des Universums.Atomare Teilchen, Gravitonen und Photonen könnten diesen Horizont nicht in eine fehlende Raumzeit, in das Nichts verlassen. Stattdessen werden diese hier in einen riesigen Radius der Raumzeit, der fast eine Gerade ist, eingelenkt.
Man könnte nun vermuten, daß eine verstärkte Ansammlung von atomaren Teilchen in diesem Horizont unseres Universums besteht. Im Augenblick des Urknalls bildeten sich hauptsächlich Photonen, die als Urknall-Photonen die ältesten ihrer Art sind. Diese kreisen im Horizont des Universums entlang, kollidieren mit atomaren und subatomaren Teilchen, die wiederum elektromagnetische Wellen aussenden.
Bemerkungen zu Punkt B.

Falls es richtig ist, daß das Zentrum des Urknalls nicht fortwährend neues Material bildet, muß man annehmen, daß bei weiterer Ausdehnung des Weltalls ein zentral gelegener sich vergrößernder Raum bildet, der lediglich von subatomaren Teilchen, Photonen und Gravitonen besetzt ist, die aus dem mit Materie besetzten übrigen Universum dorthin eindringen können. Ein gedachter weit außerhalb unseres Universums stehender Beobachter sähe dann ein Gebilde, was einer älteren Supernova -Explosion ähnelt bei fehlendem zentralen Gestirn.
Und wenn doch ständig eine wesentlich gößere Menge neues Material gebildet wird auf Grund anhaltender Fluktuationen, die ursprüglich atemporal (unendliche Menge)jetzt innerhalb der Raumzeit gebremst temporal verlaufen? Dann müsste sich die Ausdehnung des Universums weiterhin beschleunigen anstatt zu verlangsamen.Ansonsten entstünde ein Energieüberdruck mit Explosion des Universums mit hellem Nachthimmel, was nach unserer Erfahrung nicht sein kann, denn schließlich exisistiert noch alles und nachts ist es dunkel.
Von dieser Überlegung aus dürfte sich unser Universum beschleunigt expandieren.
C.
Wie sieht die Zukunft eines solchen Universums aus?

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